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Die Neue Aula wurde im Jahr 1968 eröffnet. Sie ist der größte Konzertsaal an der Hochschule für Musik Detmold und fasst ca. 600 Leute. Die Nachhallzeit beträgt (leer, Sitze hochgeklappt) 1,7 Sekunden. Die Aula ist ein sehr gefragter Raum, darum finden Produktionen vorwiegend nachts oder in den Semesterferien statt, manchmal am Wochenende. Natürlich nehmen wir auch die meisten Konzerte in der Neuen Aula auf.
Die viermanualige Orgel in der Neuen Aula ist ein Instrument der Firma Johannes Klais, Bonn, wurde 1968 gebaut und hat 53 klingende Register. Sie ist an der rechten Seitenwand angebracht. Es ist die beste Orgel der Hochschule, so ist verständlich, daß die Orgel- und Kirchenmusikstudenten für jeden nächtlichen Aulatermin dankbar sind, den kein Tonmeister braucht.
In der Aula stehen auch die Mikrofonvorverstärker-Module des
NEXUS-Systems; hier kann man bis zu 40 Mikrofone anschließen, die im ETI dann fast überall abgegriffen werden können. Auch Mikrofone aus den
Aufnahmestudios werden hier ins NEXUS eingespeist. Um bei Konzert-Mitschnitten Mikrofone von der Decke abhängen zu können, stehen acht Mikrofonwinden bereit.
Nun wird sich mancher fragen: Wenn es eine NEUE Aula gibt, wo ist dann die ALTE Aula? Antwort: Die alte Aula heißt inzwischen
Brahms-Saal. Manche ehemaligen Detmolder Tonmeister, wenn sie mal vorbeischauen, haben diese Unterscheidung zwischen "alt" und "neu" noch im Blut.
(ms)
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