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01.05.2002

Harddisc-Recording im ETI

Dass auf Computern Aufnahmen - auch mehrspurig - geschnitten werden, ist ja nichts Neues mehr. Neu ist aber, dass am ETI mehr und mehr direkt auf Computerfestplatten aufgenommen wird.

Das ETI besitzt seit Ende 2001 bereits eine Pyramix-Workstation der Firma Merging Technologies. Zuerst mit 24 AES/EBU-I/Os ausgestattet, sind dank MADI-Anbindung ans NEXUS inzwischen 56 I/O-Kanäle möglich. Das Pyramix wird aus der Regie 2 bedient, sowohl Mitschnitte als auch Produktionen mehr und mehr darauf aufgenommen. Es bietet auch die Möglichkeit zum komfortablen Mehrspur-Schnitt.

Auch in der Regie 1 greift die Aufnahme auf Festplatten um sich. Ein G4-Mac mit drei DSP-Karten und 6 I/O-Modulen (bis 96 kHz) bildet das neue 48-Kanal-ProTools-HD-System der Firma Digidesign. Es kann statt der DA-88 zur Aufnahme in die Kanäle des SSL gesteckt werden. Ein DA-88 bleibt in der Regie als Mastermaschine für Surround-Mischungen, weitere für die Übergangszeit.

Die Audio-verarbeitenden Rechner greifen über ein Netzwerk auf einen Zentralserver zu, auf dessen RAID-Platten die Aufnahmen einige Zeit liegen können und zur Weiterbearbeitung wieder auf die internen Platten von Pyramix/ProTools zurückkopiert werden. Zur dauerhaften Archivierung ist in der Regie 5 der "Transfer-Rechner" eingerichtet worden: Auch er hängt am Netzwerk und besitzt einen DVD-Brenner. Zur Zeit werden die Audiodaten auf eine oder mehrere DVD-RWs gesichert.

(ms)


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