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29.05.2003

Hörvergleich DSD mit High-Resolution-PCM

Im Rahmen ihres Tonmeisterstudiums führen Dominik Blech und Min-Chi Yang ihre Diplomarbeit in Form eines Hörvergleiches "DSD mit High-Resolution-PCM (24 Bit/176,4 kHz)" durch - Format der SACD und der DVD-A. Anhand von unterschiedlichen Musik- und Klangbeispielen möchten sie mit Hilfe eines ABX-Hörtests der Fragestellung nachgehen, ob von Testpersonen eine eindeutige (also reproduzierbare) Zuordnung beider Signale vorgenommen werden kann. Im Vordergrund steht dabei vor allem, die Signalkette - soweit möglich - auf gemeinsamen Komponenten basieren zu lassen, um nicht unterschiedliches Equipment, sondern das Aufzeichnungsverfahren als solches klanglich zu vergleichen.

Der Test wird in zwei Testphasen stattfinden: Einerseits in Stereo, um der durchschnittlich größeren Hörerfahrung mit Stereo gerecht zu werden, andererseits in Surround, um eventuell wahrnehmbare Auswirkungen auf räumliche Komponenten mit einzubeziehen. Der Testpersonenkreis soll sich aus möglichst vielen unterschiedlichen Gruppen (und somit auch Hörerwartungen und Hörfokussierungen) zusammensetzen:

Geplant ist eine Testzeit von 30 Tagen, innerhalb derer im Idealfall bis zu 200 Probanden beide Testzyklen - also Stereo und Surround mit je ca. 30-40 Minuten Testphase - durchlaufen können. Im Verlauf des Testzyklus muss der Proband bei etwa 4 unterschiedlichen Klangbeispielen jeweils eine komplette Testreihe einer ABX-Testsoftware (20 Entscheidungen) durchlaufen. Im Falle des Stereobeispiels hat der Proband die Möglichkeit, über Lautsprecher oder Kopfhörer zu hören.

Die vorzuspielenden Musik- und Klangbeispiele werden vor Beginn der Tests in Pyramix (by Merging Technologies) aufgenommen (mit Hilfe des AES3 Data-Mapping-Verfahrens, P3D- und Comprehensive PCM Digital Output der dCS-Konverter), anschließend wird über deren Zweckmäßigkeit innerhalb des Tests entschieden.

Um Objektivität zu bewahren, soll der Test - wie bereits oben erwähnt - so angelegt sein, dass innerhalb der Signalkette weitestgehend die gleichen technischen Komponenten verwendet werden, damit Klangveränderungen, die das Testergebnis fälschlicherweise beeinflussen könnten, vermieden werden. Der Schwachpunkt befindet sich natürlich bei den AD/DA-Konvertierungen; hier kann eine Minimierung nur durch Verwendung von Wandlern desselben Herstellers geschehen. Das Test-Equipment beinhaltet selbstverständlich nur hochwertigstes Material namhafter Firmen.

Die Initiatoren würden sich sehr freuen, wenn Sie sich für diesen - wie wir denken - essentiellen und in der Fachwelt dringendst anstehenden Test in Verbindung mit einem sommerlichen Ausflug in die Residenzstadt Detmold am Teutoburger Wald als Testperson zur Verfügung stellen würden und somit zu einer erfolgreichen Durchführung des Projektes beitragen könnten. Leider sehen wir uns als Studierende nicht in der Lage, Fahrtkosten zu erstatten, hoffen aber, Ihr Interesse an dem Thema geweckt zu haben.

In diesem Fall melden Sie sich bitte bei

Dominik Blech
Tel. & Fax: +49-(0)5231-25362
Mobil: +49-(0)177-7538051
E-Mail: dsd.pcm@gmx.net (bevorzugt)



Außerdem haben Sie die Möglichkeit, auf der Internetseite http://played.by/dsdpcm mit Hilfe der Terminübersicht den gewünschten Zeitpunkt für Ihren Testzyklus auszuwählen.


(ds)


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